Die Verbrauchsdaten werden über hochmoderne Heizkostenverteiler bzw. Warmwasser- und Wärmezähler erfasst und per Funk an KALO weitergeleitet.

Die KALO-Funk-Messgeräte entsprechen dem neuesten Stand der Technik: Sie sind hochsensibel und erfassen damit den Verbrauch mit höchster Präzision.

Sie und die Bewohner bzw. Nutzer können darauf vertrauen, dass unsere Funk-Heizkostenverteiler, Wärmemengen- und Warmwasserzähler ausschließlich den tatsächlichen Energieverbrauch erfassen – und nicht etwa beeinflusst werden durch Sonneneinstrahlung, andere haushaltsübliche Funkgeräte oder technische Störungen.

So funktioniert ein Funk-Heizkostenverteiler:

Der Heizkostenverteiler ist in der Regel direkt am Heizkörper angebracht, es sei denn dieser ist zum Beispiel verkleidet. Dann wird der Heizkostenverteiler in der Nähe an der Wand angebracht.

Gespeist über eine Langzeitbatterie, arbeitet er völlig selbstständig, wie ein kleiner Computer. In regelmäßigem Takt prüft der Heizkostenverteiler zunächst, ob der Heizkörper überhaupt in Betrieb ist. Wenn geheizt wird, beginnt das Gerät, die Ablesewerte zu registrieren.

Ein hochsensibler Temperaturfühler ermittelt die Oberflächentemperatur des Heizkörpers und leitet sie in den Mikroprozessor. Hier, im Herzstück des elektronischen Heizkostenverteilers, werden jetzt alle Messdaten vollelektronisch verarbeitet und in Ablesewerte umgerechnet. Diese Werte werden Ihnen in einem Sichtfenster angezeigt.

Die erfassten Werte werden per Funk an KALO übertragen und nach gesetzlicher Vorgabe in kWh umgerechnet.

Weitere Infos zum Betrieb:

  1. Frostschutz des Heizkörpers: Die Heizkörper werden vor dem Einfrieren geschützt, indem sie sich in geringem Maße erwärmen. Den Frostschutz erkennen Sie an der Einstellung „Stern“ bzw. „Schneeflocke“. Hier können also minimale Verbräuche entstehen, da die Heizkostenverteiler eine große Basisempfindlichkeit haben.

  2. Basisempfindlichkeit: Die Basisempfindlichkeit des elektronischen Heizkostenverteilers gibt das Verhältnis zwischen Verbrauchseinheit und Kilowattstunden (kWh) an, d.h. sie sagt aus, wie vielen kWh eine Einheit entspricht. Das kann man mit der Umrechnung von einer Währung in eine andere vergleichen. Die Verbrauchseinheiten müssen durch den Wert der Basisempfindlichkeit geteilt werden.

  3. Eigenes Verbrauchsverhalten auch entscheidend: Der Verbrauch ist sehr individuell und hängt zudem von einmaligen oder äußeren Faktoren ab: Jahreszeiten, z. B. wird im Sommer in der Regel gar nicht geheizt, deutlich höhere oder niedrigere Außentemperatur als in den Monaten üblich, vorübergehend stärkere Nutzung eines Gäste- oder Arbeitszimmers, längere Abwesenheit durch Urlaub oder Geschäftsreise usw.

So funktioniert ein Funk-Wärmezähler bzw. ein Funk-Wärmemengenzähler:

Ein Wärmezähler erfasst neben dem durchlaufenden Volumen auch die Temperatur des Heizungswassers: Es wird also das zuströmende Wasservolumen samt Temperatur und das abströmende Wasservolumen samt Temperatur erfasst. Die Differenz ergibt den Wärmeverbrauch in Bezug auf das Gesamtvolumen des durchgelaufenen Wassers. Die erfassten Werte werden per Funk an KALO übertragen und nach gesetzlicher Vorgabe, falls nötig, in kWh umgerechnet.

So funktioniert ein Funk-Warmwasserzähler:

Warmwasserzähler messen die durchströmende Wassermenge in der Rohrleitung. Sie werden nur bei Wassertemperaturen ab 40 Grad Celsius eingesetzt. Liegt die durchfließende Wassertemperatur darunter, handelt es sich um einen Kaltwasserzähler. Dabei addieren Warmwasserzähler kontinuierlich Messwerte hinzu, während das Warmwasser durchfließt. Das bedeutet, dass man an der Anzeige nicht den aktuellen Verbrauch sieht, sondern immer den aktuellen Verbrauch seit der Erstinstallation.

Die erfassten Werte werden per Funk an KALO übertragen und nach gesetzlicher Vorgabe, falls nötig, in kWh umgerechnet.

Wissenswertes zur Funktechnologie:

Funk-Messgeräte funken auf einer eigenen Frequenz von 868 MHz. So wird sichergestellt, dass …

  • … andere funkende Geräte wie Smartphones die Datenübertragung nicht stören oder beeinflussen.

  • … keinerlei gesundheitliche Risiken für den Menschen bestehen: Die Funk-Belastung durch ein Handy ist sehr viel höher als die eines funkenden KALO-Messgerätes. So erzeugt ein Handy-Telefonat von gerade einmal 2 Minuten in etwa die gleiche Funkbelastung wie 10 Jahre direkte Berührung eines KALO-Funk-Messgeräts.

Hier erfahren Sie, wie aus den erfassten Werten die Verbrauchsdaten in Kilowattstunden (kWh) umgerechnet werden, falls nötig: Wie werden meine Verbräuche berechnet?